Kipperkarten

Karten legen - Eigenschaften & Gebrauch

Wissen Kipperkarten

Das ungewöhnliche Deck der Kipperkarten fehlt so gut wie nie in der Schatztruhe derer, denen die Gabe des Wahrsagens in die Wiege gelegt wurde.

Die geheimnisvolle Herkunft der Kipperkarten, ihre aussagekräftigen Bilder und vor allem ihre Treffsicherheit machen sie zu einem faszinierenden Instrument der Hellsicht.

Das Deck soll von der Berliner Wahrsagerin Susanne Kipper noch vor 1900 entworfen worden sein. Noch heute zeigen die Kipperkarten die ursprünglichen Motive, die auf die Wahrsagewelt der Sinti und Roma und damit auf sämtliche populären „Zigeunerkarten“ zurückgehen.

Typisch für die 36 Kipperkarten ist ihre große Attraktion gerade für Neulinge im Kartenlegen. Denn damit lassen sich sowohl sehr komplexe Situationen analysieren, als auch schnell, einfühlsam und eindeutig die einfacheren Fragen des Lebens beantworten. Ein langjähriger Experte kann mithilfe des Kipper-Decks Licht ins Dunkel der verwobensten Ereignisse bringen, aber auch schlicht das Umfeld und Lebensanlage eines Menschen hervorragend untersuchen.

Die Kipperkarten sind unterteilt in einerseits 6 Personenkarten, die für den Ratsuchenden und die Menschen stehen, die ihm begegnen. Andererseits bilden sie auf 30 anderen Karten charakteristische Lebenssituationen ab, mit denen wir alle immer wieder konfrontiert sind.

Dazu gehören Guter Herr oder Gute Dame, die Ehestandskarte, ein kleines Kind, Diebstahl, zu hohen Ehren kommen, unverhofftes Geld, Militärperson oder Guter Ausgang in der Liebe. Die markanten Namen machen es auch dem Einsteiger leicht, sowohl die Beratung intuitiv zu verstehen und auf seine eigene Situation zu beziehen, als auch, irgendwann selbst sein Glück mit einer Lesung der Kipperkarten zu versuchen.

Wer einmal auf den Geschmack gekommen ist, den lässt dieses Deck, das zum treuen Freund in jeder schwierigen oder undurchsichtigen Situation werden kann, kaum wieder los.