Madame Marie Anne Adélaide Lenormand – Lebenskundige und Hellsichtige, Klosterschülerin und Wanderin zwischen den Welten, Sternzeichen Zwillinge, Inhaberin des Pariser „Büros für Wahrsagerei“ in napoleonischen Zeiten. Dieser Dame, die mit ganz besonderen kosmischen Geschenken gesegnet war, haben wir eins der bekanntesten Kartendecks zu verdanken, das Millionen von Menschen aus der Lebenskrise geholfen hat: die Lenormandkarten.
Ob sie tatsächlich selbst das Deck aus 54 Karten erfunden hat, das bei uns in seiner Grundversion mit weniger Karten sogar häufiger gebraucht wird, bleibt unbekannt. Tatsache ist: Die Lenormandkarten spiegeln nicht nur die Bekanntheit jener Französin wider, die Reiche und Schöne der Welt beriet, sondern auch souverän das Leben derjenigen, die heute in einer Kartenlesung Rat suchen.
Ungewöhnlich klar und sensibel lässt sich aus den Lenormandkarten erfahren, was den Betroffenen bedrückt und wie sich für ihn neue Ansätze finden, seine Lebenssituation zu bewältigen und zu verwandeln. Das Unübliche an den Lenormandkarten zeigt sich schon in ihrer Gestaltung: Neben lebensfroh, bunt und sinnlich ausgeführten Bildmotiven, zeigt jede einzelne Lenormandkarte eine Miniatur der dazugehörigen französischen Kartenfarben, wie sie uns vertraut sind.
Namen wie Reiter, Klee, Schiff, Haus, Baum oder Schlange regen die eigene Fantasie an und verleiten dazu, assoziativ in archetypische Bildwelten abzutauchen. Immer steht am Ende dieses packenden, mitreißenden Erlebnisses ein neuer Sinn für die Ereignisse, die im Leben des Klienten aktuell werden.
Deshalb erinnert eine Beratung mit den Lenormandkarten auch oft an eine gemeinsame Reise des Beraters und des Ratsuchenden in das Unbewusste des privaten Universums.
Sicher vom Lenormand-Deck geführt, entfaltet sich ein reichhaltiger Kosmos an neuen Ideen, wie der weitere Lebensweg sinnvoller, reibungsloser und liebevoller fortgesetzt werden kann.