Sternzeichen Widder

Sternzeichen Widder - Gladiator des Grandiosen

Tierkreiszeichen & Horoskop

Widder  21. März - 19. April


Der Widder muss überall Nummer eins sein. Und oft ist er genau das - da Menschen mit Sonnenstand im Widder im ersten Tierkreiszeichen geboren und als Anführer gedacht sind. Widder steht für das Feuer des Beginns, die Jagd, für schnelle, aber frustrationsbereite Kraft und einen tiefen Drang zum Überwinden von Blockaden.

Wie sein Planet, der Mars, hat jeder Widder eine starke Beziehung zu Aktionen, Zielen jeder Art und Neuanfängen. Bei ihm dreht sich von Kindheit an alles um bloße Energie, nicht unbedingt darum, wie und wofür er sie einsetzt. Vor allem seine körperliche Stärke (und die ist groß) muss der Widder lebenslang an der Welt draußen messen.

In allem findet er die Konkurrenz und legt ohne große Überlegung sofort los, wo andere noch Strategien zergrübeln. Getrieben von fast übermenschlicher Tatkraft, merkt er selbst erst, worum er eigentlich kämpft, wenn sich ihm Hindernisse in den Weg stellen. Deshalb braucht der Widder die Hürden, die ihm bei seinen vielen Sprints durch den Alltag begegnen. Erst wenn er wieder einmal gegen eine Wand rennt, hält er Momente inne und sammelt sich, um eine Route festlegen.

Frühestens dann merken viele Widder, in welchem Prozess sie sich eigentlich gerade befinden. Darum braucht der Widder die Mauer, an der er seinen Dickkopf einrennen kann. Erst denken, dann tun – das ist ein Tipp, der Widdern Kopfschmerzen bereitet. Überhaupt ist der Kopf der Schwachpunkt dieses Tierkreiszeichens. Eltern von Widderkindern staunen über die vielen kleinen Macken, die sich ihr Nachwuchs buchstäblich am Kopf zuzieht, sobald er mit Feuereifer in die Schlacht namens Leben marschiert. Der widderhafte Stolz auf alles Erkämpfte ist Legende.

Die Stärke des Widders sind nicht Marathons, sondern Kurzstrecken – auch in geistiger und seelischer Hinsicht. Schnell verliert er – wegen seines plötzlichen, erfolgsorientierten Energiemusters - das Interesse an Dingen, die dauerhafte Konzentration erfordern. Dann heißt es: lieber auf zu ganz neuen, spannenderen Taten.

Für den Widder ist das Leben die Arena, in der nur einer gewinnt. Jede Aktion, die ihn frustriert, verwandelt sich schnell in Ärger, Zorn oder Wut. Das ist das Kreuz, das Widder unbewusst tragen und mit dem sie sich lebenslang auseinander setzen. Dabei ist der Widder immer offen und direkt, nie grollend leise. Das macht es für Menschen, die ihn lieben, leicht, mit seinen Fehlern umzugehen. An einem Widder ist kein Falsch, er zeigt der Welt ein fast kindlich offenes Gesicht, das ihm bis ins hohe Alter eine gewisse strahlende Naivität, aber auch die Tendenz, in viele Fettnäpfchen zu treten, beschert.

Er hält nichts von Konventionen, entwickelt aber beträchtlichen Charme, wenn er sich entschließt, sein Gegenüber als Ziel immer neuer Leidenschaften zu lieben.

Einen in seine Wut verwickelten Widder beruhigt man am besten, indem man ihn in physische Aktivität bringt. Ein trauriger Widder richtet sich innerlich auf, wenn er das Feuer seiner Kraft durch eine schnelle, zündende Idee entfacht. Im ersten Tierkreiszeichen findet jede Tätigkeit im höchsten Gang statt.

Viele Widder kämpfen einen passionierten, dauernden Kampf um immer neue Preise, die das Leben ihnen vor die Nase hält. Sie sind die Gladiatoren des Tierkreises, die sich lieber den äußeren als den inneren Raubtieren in der Arena des Daseins stellen.